DIE ZUKUNFT DES KAFFEES SCHÜTZEN
Common Grounds – der Ansatz von JDE Peet’s bei der Beschaffung von Rohkaffee, im Bereich Umwelt und bei der Pflege von Gemeinschaftsbeziehungen. Ziel ist es, durch konkrete und messbare Ziele sowie Investitionen bessere Lebensbedingungen für Menschen zu schaffen und unseren ökologischen Fußabdruck entlang der gesamten Kaffee- und Teewertschöpfungskette zu reduzieren. Unsere Ziele findest du im Jahresbericht.
Als stolzer Partner des Common Grounds Programms von JDE setzen wir uns aktiv dafür ein, die Herausforderungen für Mensch und Umwelt zu bewältigen - damit wir auch über morgen hinaus großartigen Kaffee genießen können.
VERANTWORTUNGSVOLLE BESCHAFFUNG
Für JDE Peet’s und Jacobs bedeutet verantwortungsvoll beschafft nicht, dass Menschenrechtsverletzungen oder andere Risiken in der Lieferkette bei der Produktion oder Beschaffung von Kaffee oder Tee vollständig ausgeschlossen sind. Vielmehr geht es darum, kontinuierliche Verbesserungen zu erreichen und messbare Fortschritte für Menschen, Natur und Klima zu erzielen.
Bei JDE Peet’s nutzen wir einen risikobasierten HREDD-Prozess für Rohkaffee, um menschenrechtliche und ökologische Auswirkungen zu identifizieren und zu adressieren – durch Prävention, Maßnahmen zur Risikominderung, Überwachung, Kommunikation und, wo angemessen, Wiedergutmachung.
Mehr über verantwortungsvolle Beschaffung
Wir haben uns verpflichtet, bis 2028 100 % unseres Kaffees verantwortungsvoll zu beschaffen. Dafür arbeiten wir eng mit Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern sowie unseren Lieferketten zusammen, um ihre Herausforderungen anzugehen und unseren positiven Einfluss auf unseren Planeten zu stärken.
UNSEREN ÖKOLOGISCHEN FUSSABDRUCK MINIMIEREN
Wir arbeiten daran, unseren Einfluss auf die Umwelt „positiv für den Planeten“ zu gestalten. Unser Ziel ist klar: Bis 2030 sollen 100 % unserer Verpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sein. Heute erfüllen bereits fast 80 % unserer Verpackungen diese Standards.
Allein im vergangenen Jahr konnten wir 3.000 Tonnen Glas einsparen, indem wir jedes Glas um 10–15 % leichter gemacht haben.
Wir arbeiten mit Partnern entlang unserer Lieferkette zusammen, um Emissionen, Wasserverbrauch und Abfall zu reduzieren. Dabei orientieren wir uns an wissenschaftsbasierten Zielen und identifizieren mithilfe unseres HREDD-Prozesses für Rohkaffee auch ökologische Risiken.
Unser Ziel ist es, dass bis 2030 100 % unserer Verpackungen so gestaltet sind, dass sie wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind.
MENSCHEN VERBINDEN
Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten und ein gutes Leben zu führen. Dafür fördern wir das Wohlbefinden und setzen uns für Chancengleichheit ein – sowohl in unseren lokalen Gemeinschaften als auch, wie unten dargestellt, in den Kaffeeregionen.
KAFFEEGEMEINSCHAFTEN NEU BELEBEN

In Kagera im Westen Tansanias ist Kaffee die Lebensgrundlage vieler Menschen. Doch schlechte Ernten, der Klimawandel und wirtschaftliche Unsicherheit bedrohen diese wichtige Tradition und die Zukunft unzähliger Familien.
Das Wunderbar Projekt ist eine Initiative zur Wiederbelebung der Kaffeeproduktion. Es unterstützt Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern und trägt dazu bei, in einer ganzen Region eine nachhaltige positive Entwicklung anzustoßen.
Durch Bildung, Schulungen und moderne landwirtschaftliche Methoden - von der Anpflanzung neuer Setzlinge bis zur Revitalisierung bestehender Kaffeebäume - unterstützt das Projekt die Bäuerinnen und Bauern dabei, ihre Erträge und ihre Lebensgrundlage nachhaltig zu verbessern.
Das Projekt wird gemeinsam mit unserem Umsetzungspartner Café Africa im Rahmen des Common Grounds Programms von JDE Peet’s umgesetzt und trägt dazu bei, dass Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern sowie ihre Gemeinschaften langfristig gedeihen können.
DIE HELDEN DES PROJEKTS
Von Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern über Schulungsleiterinnen und -leiter bis hin zu Mitarbeitenden in den Baumschulen – unsere Kaffeeheldinnen und -helden sind Menschen aus der Region, die gemeinsam mit uns das Herz und die treibende Kraft hinter der Wiederbelebung des Kaffeeanbaus in der Region Kagera bilden.
Lernen Sie fünf dieser engagierten Menschen kennen und erfahren Sie, warum für sie gilt: Wenn der Kaffee gedeiht, gedeihen auch die Gemeinschaften.
DAS PROJEKT IN AKTION ERLEBEN


Das ist Johannes. Er ist ein junger Kaffeebauer, der im Rahmen eines speziellen Regierungsprogramms namens BBT Land erhalten hat und Teil des Jacobs Wunderbar Projekts in Kagera, Tansania, ist.
Durch das Jacobs Wunderbar Projekt hat er Schulungen in den Bereichen besseres Farmmanagement, Bodenschutz, Klimaresilienz und Diversifizierung seiner Einkommensquellen erhalten.
Heute gibt er sein Wissen an andere junge Menschen in der Region weiter und trägt dazu bei, bei der jungen Generation Interesse und Begeisterung für den Kaffeeanbau zu wecken.
Mehr über die Schulungen:


Das ist Balagoma. Er ist Lehrer – und sein Klassenzimmer ist eine Kaffeefarm. Doch er hat noch eine andere wirkungsvolle Art zu unterrichten: durch Musik.
Er entdeckte, dass seine Gemeinschaft durch gemeinsames Singen die Vorteile eines nachhaltigen Kaffeeanbaus wirklich zu verstehen begann. Die Erkenntnisse aus dem Jacobs Wunderbar Projekt vermittelten ihm das nötige Wissen über Kaffee – seine Musik gab diesem Wissen eine Seele.


Das ist Helena. Helenas Einfallsreichtum ist fest in der Gemeinschaft verwurzelt. Gemeinsam mit den anderen Frauen ihrer Gruppe verbindet sie die Kunst des Webens mit der Sicherheit, die ihnen der Kaffeeanbau bietet, und fertigt daraus handgefertigte Produkte mit einem besonderen Zweck.
Kaffee bildet ihre Grundlage - gemeinsam zu weben, gestaltet ihre Zukunft.


Das ist Jafari. In seinem kleinen Dorf hat er einen Fußballtreffpunkt aufgebaut, an dem die Menschen aus der Gemeinschaft zusammenkommen und ihre Leidenschaft für Fußball und Kaffee teilen können.
Das nächstgelegene Dorf, in dem man früher Fußballspiele im Fernsehen schauen konnte, war 16 km entfernt. Die meisten Menschen mussten diese Strecke zu Fuß zurücklegen.
Heute können sie für nur 0,17 € gemeinsam ein Spiel schauen und dabei Kaffee trinken, der auf Jafaris eigener Farm angebaut und geröstet wurde.


Helena ist ein Beispiel für die Kraft, die in gemeinsamem Wissen steckt. Ihr Bruder, der von einem Trainer im Rahmen des Jacobs Wunderbar Projekts geschult wurde, hat ihr sein Wissen über bessere landwirtschaftliche Anbaumethoden weitergegeben.
Dieses Wissen gibt Helena wiederum an die Frauen in ihrer Webgruppe weiter und trägt so dazu bei, dass immer mehr Menschen von den erlernten Fähigkeiten profitieren.


Innerhalb von nur fünf Jahren haben Aderina und Matias die Schulungen aus dem Jacobs Wunderbar Projekt erfolgreich umgesetzt und aus einem einst kargen und verwilderten Stück Land die führende Kaffeefarm des Projekts gemacht.
Bei der Presseveranstaltung im Juli 2025 in Bukoba, Kagera, wurden sie als Vorzeigebauern der Initiative ausgezeichnet.


KARAGWE DISTRICT CO-OPERATIVE UNION (KDCU)
Die Karagwe District Co-operative Union (KDCU) in Karagwe, Kagera, ist unser Partner und ein Zusammenschluss von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Kaffeeanbau in der Region Kagera.
Die KDCU umfasst 133 Agricultural Marketing Cooperative Societies (AMCOS). Diese bilden das Rückgrat der florierenden landwirtschaftlichen Gemeinschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kaffeegemeinschaften.


Im äußersten Westen Tansanias liegt Kagera. Hier wird Kaffee nicht einfach nur angebaut - er ist eine Lebensweise. Er verbindet Generationen und schafft Zukunft, Ernte für Ernte.
Deshalb haben wir das Jacobs Wunderbar Projekt ins Leben gerufen - den Beitrag von Jacobs zum Common Grounds Programm von JDE Peet’s, umgesetzt in Partnerschaft mit der NGO Café Africa.


Johannes ist ein visionärer Kaffeebauer, der nachhaltiges Unternehmertum in die Tat umsetzt. Er hat eine clevere Strategie zur Diversifizierung entwickelt, indem er Kaffee- und Tomatenanbau miteinander verbindet. Die schnellen Einnahmen aus seiner Tomatenernte investiert er wieder in seinen Kaffeeanbau und macht so aus einer Ernte zwei Einkommensquellen.
Johannes verkauft seine Tomaten an Frauen aus der Region und schafft damit neue Möglichkeiten für Unternehmerinnen. Sein Erfolg wird zu ihrem Erfolg.



